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Hintergrund mobile welt der nächste sein

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Ist es also nur eine Frage der Zeit, bis Hacker die Pornovorlieben von Prominenten veröffentlichen? Natürlich ist denkbar, dass solche Daten gezielt gesammelt und dann von Hackern gestohlen werden – aber einen direkten Angriff halte ich nicht für das prioritäre Risiko. Warum? Ich vermute, dass die gesammelten Nutzerdaten zum jetzigen Zeitpunkt für gezielte Werbeeinblendungen vermutlich profitabler sind, als für Erpressungsversuche oder dergleichen.

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Dass diese Befürchtung nicht aus der Luft gegriffen ist, bestätigen andere IT-Sicherheitsexperten wie der Schweizer Stefan Friedli. Laut Sicherheitsexperte Tim Libert haben 88 Prozent der 500 grössten Pornoseiten sogenannte Tracking-Dienste installiert, die das Surfverhalten der Besucher analysieren. Zu den gängigen Überwachungs-Tools zählen die Teilen-Button von Facebook, Google und Twitter, aber auch pornospezifische Tracking-Dienste von einschlägigen Werbefirmen wie Pornvertising.

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Das Problem dahinter: Die meisten Pornoseiten übertragen die Namen der aufgerufenen Videos unverschlüsselt in der Internet-Adresse, was im Adressfeld des Browser ungefähr so aussieht: http://www.beispielporno-webseite.com/view/peinliches-pornovideo. Im Klartext: Diverse Werbefirmen können die Namen jedes einzelnen Videos mitlesen. Sollten solche Pornodaten von Prominenten in die Hände von Hackern fallen und veröffentlicht werden, wäre der Skandal perfekt.

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Schaust du Pornos im Internet? Ja? Dann haben wir jetzt eine unerfreuliche Nachricht. Als Freund der gepflegten Erwachsenen-Inhalte wirst du im Netz auf Schritt und Tritt oder besser von Video zu Video überwacht. Nicht primär die Pornoseiten selbst, vielmehr Google, Facebook und unzählige andere Werbefirmen aus dem Umfeld der Pornoindustrie verfolgen mit jedem Klick, welche Pornos über deinen Bildschirm flimmern. Kleine Tracking-Tools in den Webseiten verraten den Werbefirmen bis ins Detail, welche Filmchen du in einsamen Nächten geschaut hast.

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Herr Friedli, wie realistisch ist es, dass wir bald einen Porno-Skandal aufgrund von «Browser Fingerprinting» erleben? Stefan Friedli: Als Person öffentlichen Interesses ist man sicherlich ein prioritäres Ziel für derartige Angriffe. Nach heutigem Kenntnisstand muss man das aber dennoch etwas relativiert betrachten: Die Parteien, die derartiges Datensammeln betreiben könnten, sind in erster Linie Werbeanbieter, soziale Netzwerke und, bis zu einem geringeren Grad, die Pornoseiten selber.

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Ganz anders sieht dies bei den zahlreichen Tracking-Diensten von Online-Werbefirmen wie Google, Pornvertising oder AddThis aus, die in zahlreichen Webseiten versteckt sind und das Surfverhalten, inklusive der geschauten Pornos, überwachen. Allenfalls ist den Pornoseitenbetreibern gar nicht bewusst, welche Nutzerdaten von Dritten heimlich gesammelt werden. YouPorn etwa warf eigenen Angaben zufolge den Tracking-Dienst AddThis raus, als Mitte 2014 bekannt wurde, dass AddThis digitale Fingerprints anlegt. Mit der Browser-Erweiterung Ghostery lässt sich übrigens leicht nachvollziehen, dass das umstrittene «Browser Fingerprinting» von AddThis weit verbreitet ist.
Das Perfide: Wer glaubt, er könne seine Spuren im privaten Modus des Webbrowsers oder mit dem Löschen von Cookies verwischen, ist schief gewickelt. Der Privat- oder Inkognito-Modus von Chrome, Firefox und anderen Webbrowsern hilft gegen die Überwachung rein gar nichts (siehe Interview weiter unten). Die Internet-Firmen haben inzwischen Überwachungsmethoden wie den digitalen Fingerabdruck entwickelt, die sich kaum mehr umgehen lassen.

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Wie kann man sich die Überwachung des eigenen Surfverhaltens durch einen digitalen Fingerabdruck (Browser Fingerprinting) vorstellen? Ein Webbrowser gibt einer Webseite auf Anfrage verschiedene technische Daten bekannt, mit der Absicht, dass sich die Webseite dem Gerät des Besuchers (PC, Tablet, Smartphone) anpassen kann. Die besuchte Webseite erfährt so Dinge wie eingesetztes Betriebssystem, Bildschirmauflösung, installierte Schriften und Plugins sowie zahlreiche andere kleine Informationsfetzen. Sammelt man all diese Informationen und kombiniert sie, dann ergibt sich eine Art digitaler Fingerabdruck, der sich auch nur relativ selten ändert. Ein Werbeanbieter wie Google kann diesen Fingerprint nun auf verschiedenen Webseiten abfragen und kommt dann gegebenenfalls zum Schluss, dass es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um denselben Besucher handelt.
Der digitale Fingerabdruck zur Überwachung des Surfverhaltens ist viel mächtiger, als es Cookies je waren. Wer selbst prüfen will, ob er im Netz einen eindeutig identifizierbaren Fingerabdruck hinterlässt, kann dies hier testen. Eine Liste mit bekannten Seiten wie Youporn oder Kinox, die digitale Fingerprints ihrer Besucher anlegen, findet sich hier.

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Jeder Webbrowser wie Chrome, Firefox etc. gibt einer besuchten Webseite Informationen zu Betriebssystem, Bildschirmauflösung, installierten Schriften und unzähligen kleinen Datenhäppchen bekannt. Sammelt man all diese Informationen, entsteht ein digitaler Fingerabdruck des Webseitenbesuchers. In unserem Beispiel heisst dies, dass der Pornonutzer eindeutig und dauerhaft identifizierbar ist – unabhängig davon, ob er seine Cookies löscht, privat surft oder die Browser History löscht. Mittels digitalem Fingerabdruck können Werbeanbieter wie Google einen Internetnutzer auf allen Webseiten wiedererkennen, die den entsprechenden Tracking-Dienst nutzen.
Ist es also nur eine Frage der Zeit, bis Hacker die Pornovorlieben von Prominenten veröffentlichen? Natürlich ist denkbar, dass solche Daten gezielt gesammelt und dann von Hackern gestohlen werden – aber einen direkten Angriff halte ich nicht für das prioritäre Risiko. Warum? Ich vermute, dass die gesammelten Nutzerdaten zum jetzigen Zeitpunkt für gezielte Werbeeinblendungen vermutlich profitabler sind, als für Erpressungsversuche oder dergleichen.

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